Gro?einsatz bei Brand eines riesigen Strohballenlagers in Kl.Poppen
FF Echsenbach
W?hrend des gesamten 26.Oktober 2005 wurde dann auf Anordnung durch den Besitzer mittels LKW?s und eines Kettenbaggers das noch immer glosende Stroh auf eine dem Ort weiter entfernte Wiese des Besitzers verbracht um dort kontrolliert zu verbrennen, um so die Gef?hrdung der angrenzenden Anwesen und der Ortsbev?lkerung zu minimieren. So konnte die Menge des Strohs um ca. 1/4 verringert werden. Die FF Echsenbach war dabei immer wieder mit Nachl?sch- und Abl?scharbeiten besch?ftigt. In den Abendstunden wurden dann noch mit G?llef?ssern einige tausend Liter Wasser auf den Strohhaufen aufgebracht um so ein erneutes Aufflammen des Strohs in den Nachtstunden zu verhindern. Um ca. 02:30 Uhr brannte es dann doch wieder an 4-5 Stellen des riesigen Strohlagers auf und die Flammen erloschen nicht mehr von selbst. So wurden ca. 1 Stunde lang erneut diese Flammen abgel?scht. Ab diesem Zeitpunkt drehte sich der Wind und trug nun den Rauch in Richtung Ortschaft. So wurde um ca. 04:00 Uhr der Besitzer des angrenzenden Anwesens ?ber diesen Umstand in Kenntnis gesetzt um eventuell Vorsorge f?r seine Tiere im Stall treffen zu k?nnen. Am 27.10.2005 wurde ab 07:00 Uhr der Abtransport des Strohs weiter fortgesetzt, so konnte die Menge des glosenden und rauchenden Strohs auf ca. die H?lfte reduziert werden. In den Abendstunden wurden wieder einige tausend Liter Wasser mittels G?llef?ssern aufgebracht um wiederum ein Aufflammen des Strohs in den Nachtstunden zu verhindern. Am n?chsten Morgen, den 28.10.2005, wurde erneut mit den Wegr?umarbeiten begonnen, jedoch wurden diese dann Aufgrund der starken Rauchentwicklung eingestellt. Eine Besprechung mit Abschnittskommando und Bezirkskommando in der weitere M?glichkeiten wie l?schen mit Schaum oder mit Sonderl?schmitteln erwogen wurden, wurden letztendlich wieder aufgrund der Kosten bzw. einer eventuellen Umweltbelastung verworfen. Eine Messung des Schadstoffzuges des BFK?s Zwettl, welche jedoch nur eine Momentaufnahme darstellen kann, ergab keine akute Gesundheitsgef?hrdung des Brandrauches. Da somit keine akute „Gefahr im Verzug“ mehr vorlag (z.B. Ausbreitungsgefahr) wurden die letzten Kr?fte der FF Echsenbach vor Ort abgezogen, diese r?ckten um 18:37 ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her. Es werden jedoch nach wie vor alle 3-5 Stunden Kontrollfahrten zur Beobachtung der Lage durchgef?hrt.