Fahrzeugdetails | Taktische Bezeichnung | HLF2-WB 3000 |
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Funkrufname | TANK 3 Echsenbach | |
Autotyp | Iveco | |
Aufbau | Lohr Magirus | |
Erstzulassung | 2023/08 | |
Am 18. September 2026 fand eine Einsatzübung direkt im Kindergarten Echsenbach statt. Übungsannahme war ein Elektrobrand in der Teeküche, der zu einer starken Rauchentwicklung im Gebäude führte. Das Ziel der Übung war dabei die richtige Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal, um eine rasche Evakuierung im Ernstfall sicher zustellen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Evakuierung durch das Personal bereits voll im Gange. Da jedoch zwei Kinder und eine Betreuerin vermisst wurden, drangen die Trupps mit schwerem Atemschutz vor. Sie retteten die Vermissten mittels Fluchthauben und brachten sie in den Turnsaal der Volksschule. Nach der Menschenrettung wurde das Gebäude gemeinsam mit den Pädagoginnen erkundet, um den Brandschutzplan zu vertiefen.
Ein großer Dank gilt dem Kindergartenpersonal für die hervorragende Zusammenarbeit.
Übungsleiter: BM Florian Homolka
Das HLF2-WB der Freiwilligen Feuerwehr Echsenbach wurde am 14. August über den Sonderdienst Waldbrand (Zug Nord) erneut inklusive Besatzung zu einem Waldbrand im Bezirk Neunkirchen angefordert.
Details zum Einsatz:
Am15.08. 02:30 Uhr traten 4 Mitglieder der FF Echsenbach gemeinsam mit zwei weiteren Mitgliedern unserer Bezirksgruppe den Weg ins Einsatzgebiet an.
Ab 06:30 Uhr standen unsere Einsatzkräfte im zugewiesenen Einsatzabschnitt im Einsatz. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Kontrolle der bereits abgelöschten Flächen sowie das Aufspüren, Freilegen und Ablöschen von Glutnestern, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Nach einem langen und intensiven Einsatztag konnten sich unsere Einsatzkräfte gegen 18:30 Uhr wieder auf den Heimweg machen.
Am Samstag, dem 8. August 2026, wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Kaltenbach und Vitis zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung (eine eingeklemmte Person) auf der L8102 von Haimschlag Richtung Kaltenbach alarmiert.
Wir rückten mit 27 Mitgliedern, MTF, Tank 1000, HLF 2 und HLF 3 zum Einsatz aus. Bereits während der Anfahrt war für uns klar, dass sich die Einsatzstelle nicht mehr im eigenen Einsatzgebiet, sondern im Zuständigkeitsbereich der FF Kaltenbach befand.
Vor Ort wurde mit der FF Kaltenbach die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Die FF Kaltenbach übernahm den Brandschutz, während wir für die Menschenrettung vorgesehen waren. Zusätzlich sicherten wir die Zufahrt aus Richtung Haimschlag ab und bereiteten eine Bereitstellungsplane mit Schere, Spreizer und hydraulischem Stempel vor.
Mit dem hydraulischen Stempel sollte ausreichend Platz geschaffen werden, um die Rettung der eingeklemmten Person bestmöglich zu gewährleisten.
Noch bevor wir mit der Menschenrettung beginnen mussten, konnte sich die verletzte Person jedoch selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien.
Das Rote Kreuz übernahm die Erstversorgung der verletzten Person und brachte sie anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Im Anschluss übernahm die FF Vitis die Bergung des Unfallfahrzeuges.
Nach Abschluss der Tätigkeiten konnten die Einsatzkräfte der FF Echsenbach wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Vielen Dank an die Feuerwehren Kaltenbach und Vitis sowie an das Rote Kreuz für die gute und reibungslose Zusammenarbeit!
Am Donnerstag, den 06.08.2026 wurde der Sonderdienst Waldbrandzug Nord, dem auch die FF Echsenbach angehört, zu einem großflächigen Waldbrand nach St. Egyden am Steinfeld angefordert.
Seitens der FF Echsenbach waren insgesamt 8 Mitglieder im Einsatz.
Die Mitglieder der FF Echsenbach rückten am Donnerstag bereits um 14:00 Uhr mit dem HLF 2 Waldbrand zum Einsatzort aus. Der eigentliche Einsatz des Waldbrandzuges begann um 18:00 Uhr.
Die eingesetzten Feuerwehrkräfte unterstützten bei der Bekämpfung des Waldbrandes und konzentrierten sich insbesondere auf das Ablöschen von Glutnestern. Insgesamt standen nach einem Großbrand rund 100 Hektar Föhrenwald im Brand.
Bis in die frühen Morgenstunden wurden die betroffenen Bereiche laufend kontrolliert. Nach dem erfolgreichen Ablöschen der Glutnester wurde abschließend eine Nachkontrolle sowie Brandsicherheitswache durchgeführt.
Am Freitag um 06:00 Uhr wurde die Mannschaft abgelöst. Anschließend konnte die Heimreise angetreten werden, die rund drei Stunden dauerte.
Ein Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die professionelle Zusammenarbeit und den ausdauernden Einsatz.
zum Bericht: ORF Niederösterreich
Am 30.07.2026 wurden wir um 11:24 Uhr von Florian NÖ zu einem Vegetationsbrand entlang der Bahnstrecke im Bereich Thaua alarmiert. Um 11:27 Uhr rückten wir mit HLF 2-WB, HLF 3 und TLF 1000 sowie 15 Einsatzkräften zum Einsatzort aus.
Vor Ort wurden entlang des Bahndamms mehrere Glutnester lokalisiert. Diese wurden mit dem Gorgui freigelegt, abgelöscht und anschließend mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester kontrolliert. Weiters stellten unsere Einsatzkräfte die Wasserversorgung der FF Scheideldorf sicher.
Nach der abschließenden Kontrolle konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz für uns beendet und die eingesetzten Kräfte rückten wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Am 19. Juli rückten wir infolge eines Unwetters zu mehreren Einsätzen aus.
Mit dem HLF 3 rückten sieben Mitglieder zu Auspumparbeiten bei einem Wohnhaus aus. Über einen Lichtschacht mit verbauter Lüftung war Wasser in den Keller eingedrungen. Die Bewohner wurden beim Hochräumen der am Boden befindlichen Sachgüter unterstützt. Weiters wurde das eingedrungene Wasser mittels Gummischieber und Nasssauger gesammelt, abgesaugt und anschließend aus dem Keller gepumpt.
Zeitgleich war das HLF 2-WB auf der L8099 im Einsatz. Zwischen Echsenbach und Schwarzenau mussten mehrere umgestürzte Bäume von der Fahrbahn entfernt werden. Da die FF Schwarzenau zu diesem Zeitpunkt beim Volksfest im Einsatz war, wurden die Arbeiten im betroffenen Straßenabschnitt von unseren Einsatzkräften übernommen.
Ein weiteres Mitglied unterstützte die Gemeindearbeiter bei Sicherungsmaßnahmen. Dabei wurden unter anderem durch die Wassermassen ausgehobene Kanalgitter wieder eingesetzt sowie Arbeiten an einer Pumpanlage durchgeführt.
Nach Abschluss aller Arbeiten konnten die eingesetzten Kräfte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.